20 Mai 2022

Nachtgeist und Weingeist

  1. Wenn sich Nachtgeist und Weingeist vereinen...
  2. Und mich in meinen Träumen / Gedanken – mit ihren Gedanken quälen
  3. Die gute Fee der Sonne verlassen hat und ich mich rastlos ob der Alpträume wälze
  4. Dann wie eine Erlösung dazwischen ein Strahl – ein Strahl weißen Lichtes von weit her, der mich leiten soll
  5. Meine Gedanken sich klären gleich einem Guss kalten Wassers an einem frühen / Frühlingsmorgen
  6. Und ich wieder Mut schöpfe, dass all dies nur die Irrungen und Umwege zum Ziel sind, da nur Umwege, nicht aber Wege daselbst hinführen
  7. Eine eintrocknende Träne, die später zu einer Falte – einer Sorgenfalte – auf meinem Gesicht wird.
  8. Die Träne, die zu weinen ich mich schämen muss, die vorausgegangenen Gedanken, ob denen ich rot werde
  9. So soll es sein: Denn das Leben beginnt im Verborgenen eines Loches, eines Kellerloches (?) aus welchem man aufzusteigen verpflichtet ist.
  10. Zum Schluss ist man ganz oben, auf dem Dach der Welt, und um höherzukommen muss man springen – und stirbt.

13 Mai 2022

Jetzt aber weiter

Er habe schon immer mal nach Paris gewollt. Der Stadt der Liebe. Aber nie in die Tat umgesetzt, stets sei etwas dazwischen gekommen, mal die Kinder, die Pflege der Eltern, keine Zeit oder kein Geld. Auch seine Alte träumte davon (das Wort Alte aus seinem Mund gar nicht abwertend, geradezu zärtlich). Mein Elektriker erzählt während er Leitungen bei mir erneuert, manchmal ein paar gebläute Nägel im Mund, an Ruhestand sei noch nicht zu denken, obwohl die Arbeit auf dem Bau ihm in seinem Alter langsam in die Knochen gehe, oft noch kalt in den Rohbauten. Da sei die Renovierung schon angenehmer, aber das Bücken fiele ihm schwerer, auf der Leiter nicht mehr so sicher.

Oder auch Venedig. In einer Gondel über die Lagune, Hochzeitstag mit Händchenhalten und einem Zimmer mit Blick auf das Wasser. Amore mio, das müsse er seiner Frau immer singen, wenn sie sich in die Ferne träumten. Überhaupt das Fernweh, wenn es in Deutschland Herbst wird, Winter noch schlimmer und die Arbeit immer weitergehen müsse. – Mal abends die Augen schließen, ein Bierchen und Gedanken an ein Leben, das so unerreichbar sei wie die Sterne. Aber er wolle nicht klagen, noch weitgehend gesund, nicht wie sein Nachbar - stellen Sie sich nur vor – Krebs und das mit Ende fünfzig.

Die Kinder, ja, die lebten ihr eigenes Leben, was doch auch gut sei, nur zu wenig zu Besuch, die Eltern hätten keinen Platz bei all ihren Terminen. Weniger Arbeit, mehr Geld, aber die Ausbildung heutzutage ja auch viel schwieriger. Bei ihm damals Hammer und Meißel und dann Schlitze klopfen, den ganzen Tag und der Meister zwischendurch mal mit einer Bierflasche in der Hand.

Schwitzend hängt er den beleuchteten Badezimmerschrank wieder an Ort und Stelle, Lichtschalter, ja, geht. Und erzählt weiter und weiter von großen Orten der Welt, seinen Träumen, seiner Familie und seinem Leben, was gerecht ist und was ungerecht und was er noch erreichen wolle. Einen Moment hält er inne, als reflektiere er noch mal seine Gedanken, dann dreht er sich zu mir um, mustert mich eingehend und sagt dann wie zu sich selbst: „Jetzt aber weiter“.

06 Mai 2022

Schlecht geschlafen

Du hast Dich nicht getraut
Auszubrechen
Darum ist Dein Leben
Trostlos
Wie oft wolltest Du schon
Davonlaufen
Und bist doch immer wieder
Stehengeblieben.

Wenn die Arbeit Dich
Ruft
Kannst Du Dich
Ablenken
Doch die Nacht ist
Unerbittlich
Immer wieder Gedanken
Sehnsuchtsvoll

Im Bett wälzt Du Dich
Ruhelos
Der Schlaf will nicht
Kommen
Ein Kopf voller
Wünsche
Der Morgen findet Dich
Erschöpft

29 April 2022

Sinnesmischung

Köstlich sei sie gewesen, meine Ostergeschichte, schrieb mir jüngst ein Leser. Ich stutzte beim Lesen dieses Wortes, ist es doch einerseits ein wenig in die Jahre gekommen, andererseits normalerweise im Zusammenhang mit Malzeiten zu lesen.

Doch dann entpuppte sich gerade diese Wortwahl als präziser Treffer, lege ich doch stets Wert auf Transfer und Analogien. Die Verbindung des gustatorischen Attributes mit der literarischen Arbeit beschreibt sehr genau meinen Antritt.

Und so bewahrheitete sich für mich die Aussage, dass Autoren manchmal erst von den Lesern auf die Interpretation von Texten, auf stilistische Details oder unbewusste Botschaften hingewiesen werden müssen.

22 April 2022

Die Zukunft ruft

Du siehst schlecht aus. Auf der Stirn steht immer noch Schweiß, obwohl wir schon vor einiger Zeit im Chalet angekommen sind, der Anstieg eine Weile zurückliegt. Deine Lippen sind ein wenig blass, in der Dämmerung hier im Haus wirken sie geradezu kreidig. Vermutlich war es eine schlechte Idee, dass wir nach all den Jahren wieder zu dieser Behausung inmitten der Wiesen gewandert sind.

Irgendwann hatten wir uns auseinandergelebt. Wir waren Anfang dreißig, die Sturm-und-Drang-Phase war zu Ende, ruhigeres Leben in geregelten Bahnen angesagt. Jeder ging seiner Wege, gründete eine Familie, zog weg und baute oder nistete sich sonst irgendwie ein. Nach Jahren des gelegentlichen Kontaktes schlief unsere Beziehung ein, nicht aktiv beendet, nur ausgelaufen.

Ich erinnere mich an das Jahr 1966, als wir zum ersten Mal hier oben waren. Es war eine ganz merkwürdige Zeit, hinter uns lag das spießige und verklemmte Verhalten der älteren Generation, vor uns die große Freiheit. Mit gerade mal 16 Jahren waren wir noch Kinder und Mädchen waren fremde Wesen. Zusammen mit Dir hatte ich für den Freundeskreis ein Wochenende in der Hütte organisiert, das war für einige Eltern, gerade bei den Mädchen, eine große Überredungsnummer. Und wir mussten versprechen, dass „nichts passiert“. Was auch wirklich so war, trotz der Gelegenheit gab es nur hier und da ein Händchenhalten oder einen scheuen Kuss.

Und dann hatten wir uns wiedergetroffen, jetzt vor kurzem, an der Tankstelle standest Du plötzlich vor mir, strahltest mich an und wolltest wissen, ob ich mich nicht erinnerte. Nein, doch, nein, wirklich, bist Du das, das kann doch nicht wahr sein. Wie alt wir beide geworden sind, beide vermieden wir dieses Thema, aber einen Kaffee trinken, ja, jetzt hier. Der Kaffee ging in eine Flasche Wein über, die Autos mussten stehenbleiben und wir versprachen uns, dass wir unsere Freundschaft regenerieren und den Kontakt wieder intensivieren wollten.

Pläne wurden geschmiedet, Du hattest zu unserer ersten Wiedervereinigung ein paar Fotos mitgebracht, auch von der Hütte. Und so entstand der Gedanke, dass wir den Rucksack packen und wieder hier hinauf marschieren wollten. Genau wie damals, als wir über fünfzig Jahre jünger waren. Was damals so leicht ging, Du vorneweg mit einer Gitarre, wir fröhlich hinterher mit dem Proviant, das war heute schon deutlich mühsamer.

Ein großes Versprechen hatten wir uns aber schon bei unserer ersten Flasche Wein gegeben. Wir würden nicht in Erinnerungen schwelgen, auch kein Wort über die Zeit, in der wir uns nicht gesehen hatten. Ehe oder Scheidung, Kinder oder Enkel, Beruf oder Karriere – das sollte keine Rolle spielen. Einfach nur wir zwei, was auch immer zwischendurch war. Und selbst das Heute wollten wir eher nebensächlich erwähnen, unseren körperlichen Zustand nur bei Betrachtung der Zukunft. Wobei auch diese nicht als Endzeit daherkommen sollte, keine Liste, was man vor dem Tod noch erlebt haben wollte.
Was also angehen, wo können wir unsere Lebenserfahrung einbringen, unsere Beziehungen und Netzwerke nutzbringend verwenden. Beweisen müssen wir uns nichts mehr oder vielleicht doch, wie bringen wir uns bis zum letzten Atemzug in die Gesellschaft ein. So sitzt du vor mir, die Lippen bekommen langsam wieder Farbe, ich staube den Tisch ab, ziehe die Schutzdecke vom Bett und hole ein paar Gläser aus dem Regal. Wie einfach das Leben ist, wie einfach die Welt von hier oben aussieht, wie gut die Gedanken schmecken, wenn man sie mit Spaghetti und Rotwein einkocht.

Was fällt uns zu Nachhaltigkeit ein, sind wir da auf dem richtigen Weg? Haben wir denn in unserer Jugend wirklich nachhaltiger gelebt, von Grund auf bewusster oder aus Mangel an Gelegenheit? Unsere Köpfe werden roter, der Blutdruck steigt wie der Alkoholpegel und wir reden und reden, es ist wie seinerzeit, wir sind immer noch Freunde. Welche Verantwortung erwarten wir von Unternehmern, kann man börsennotierte Unternehmen auf einen Ehrenkodex festlegen, ihn bepreisen, als eine spezielle Form der Aktie an den Markt bringen. Überhaupt, was ist der Markt, wird ihm nicht zu viel Bedeutung zugemessen? Kann man auch Emotionen der Mitarbeiter erfassen, statistisch auswerten, in Rankings einfließen lassen?

Der Abend nimmt seinen Lauf, manchmal hustest Du ein wenig hart und ich bin so gar nicht mehr nüchtern. Wie aufregend, sich mit dir zu unterhalten, steter Wechsel zwischen sofortiger Zustimmung und hartnäckigem Widerspruch, in jedem Fall aber mit durchdachten Argumenten unterlegt. Selbst kleine Pausen nehmen wir uns, und sei es auch nur, weil einer von uns auf der Toilette verschwindet. Schweigen als kurzes gedankliches Innehalten, Konzentration und inneren Dialog.

Trotz der zunehmend weinseligen Stimmung entgeht mir nicht, dass du wieder und wieder ein neues Taschentuch heraussuchst, liegt es am Wein, dass es immer auch eine gewisse Röte hat, wenn du es wegwirfst? Gerade hustest du wieder, nein, das ist nicht gesund, aber was will man realistisch in unserem Alter erwarten. Im Sinne unserer selbstauferlegten Jugend hatten wir unseren Ausflug ohne moderne Technik vorgesehen. Jetzt saßen wir hier, redeten uns die Köpfe heiß und könnten noch nicht mal Hilfe holen, wenn wir welche brauchten.

Weit nach Mitternacht beschlossen wir ins Bett zu gehen, aber vorher wollten wir noch kurz frische Luft schnappen. Es wurde auch Zeit, die Zunge wurde langsam schwer und der Wein ging zur Neige. Du stemmst dich aus dem Sessel hoch, auf dem Weg zur Garderobe knicken dir die Beine weg, ich bin auch nicht so schnell zur Stelle, wie ich es mir gewünscht hätte und kann nur zusehen, wie du ziemlich hart zu Boden gehst. Lass mich, versuchst du zu sagen, aber das kommt nicht mehr so recht aus deinem Mund, stattdessen hustest du, diesmal unverhohlen blutig und dann reißt du dich noch mal zusammen und raunst mir ins Ohr: Die Zukunft ruft, hör mal genau hin.

Danke dafür, für diese letzten, kostbaren Stunden und die Erkenntnis, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch einen Anlauf nehmen kann, auch wenn es nicht mehr zum Sprung kommt.


18 April 2022

Die Auferstehung meiner Musik (Ostermontag)

Eine Geschichte von Niedergang, Kreuzigung, Grabesruhe und Auferstehung.

Ich liege backstage auf einem ziemlich durchgesessenen Sofa. Der Tourmanager ist auf dem Klo verschwunden und die anderen Jungs sind zur Theke gezogen. Sie begießen das Ende, wir sind auf Abschiedstour und immer weniger Fans sind in die Hallen geströmt, um uns zu sehen. Ich weiß, dass die Anderen mir die Schuld geben, meine Ausstrahlung hat nachgelassen, die Show will keiner mehr sehen. Doch, sagen sie zu mir, doch, du machst das gut, aber es ist altmodisch.

Angefangen hatten wir in einem kleinen Kellerraum unter der Schule. Raue Gitarrenriffs, viel zu lautes Schlagzeug, ein Keyboard mit Wackelkontakt. Aber die Mädchen liebten uns, die Jungs grölten mit und wir rockten die kleine Dorfbühne. Und dann die in der Nachbarstadt und dann mal ein Gig weiter weg mit Plakaten, Vorprogramm zu einer richtig großen Nummer.
Schließlich das Ganze wieder rückwärts, keine Auftritte mehr auf größeren Bühnen, wir mussten nehmen, was uns angeboten wurde, die Fans schrieben kritische Kommentare auf unsere Facebook-Seite und zum Schluss forderten sie uns auf, dem Elend ein Ende zu machen.

Heute also die letzte Show, das letzte Mal auf der Bühne, kaum noch klatschende Hände und obwohl wir noch mal die erfolgreichen Nummern brachten, kippte die Stimmung bis zu gelegentlichen Buh-Rufen. Ich mache mir nichts vor, die Sache ist zu Ende, ein abgehalfterter Sänger ohne jeden Rückhalt. Meine Steigbügelhalter haben sich längst anderen Bands zugewandt, die sie jetzt im Internet liken und manchmal sogar höhnisch mit uns vergleichen. Tot. Toter geht es nicht.
Ein paar Tage trauern wir noch der Bühne nach, sehnen uns nach Auftritten. Aber wir haben schon Pläne, wie wir die Zukunft gestalten. Wir sind eine eingeschworene Truppe, gemeinsam wollen wir den Musikmarkt aufrollen. Wenn wir schon nicht selbst auftreten, dann stürzen wir uns in den Vertrieb. Wir wollen ein paar unscheinbare Bands mit Charisma entdecken, sie für unsere Musik begeistern. Nachspielen und weiterentwickeln sollen sie unsere Titel, moderner und frischer. Und das mehrgleisig, einigen Gruppen vertrauen wir unsere Balladen an, anderen die schnellen Titel.

So lebt mein Material weiter, auch wenn ich es nicht mehr selbst vortrage. Die Performance selbst muss ich aus der Hand geben, ein wenig Raum muss ich bei der Interpretation schon lassen. Und mag auch jede einzelne Band weniger erfolgreich sein als ich es war, so wird die Summe doch eine beeindruckende Bilanz abgeben. Flankiert vielleicht noch mit anderen Medien, Videos und Influencern in den Social Media.

Die Band ist tot, aber wir treten in eine neue Phase ein, werden mit unserer Musik auferstehen. 

15 April 2022

Die kleine Kreuzigung (Karfreitag)


Die biblische Geschichte erzählt uns vom Aufstieg und Fall eines Mannes, geboren unter einfachsten Bedingungen. In seiner Einzigartigkeit gelang es ihm, Volksmengen hinter sich zu versammeln, ich stelle ihn mir als ausgesprochen charismatisch und redegewandt vor. Zusätzlich hatte er eine kleine Gruppe enger Mitstreiter – seine Jünger – und zog mit diesen durch die Lande. Auch aus heutiger Sicht also eine tolle Erfolgsgeschichte mit vielen überlieferten Geschichten, die im philosophischen Sinne zum Nachdenken anregen.
Doch irgendwann war sein Erfolg jäh zu Ende, kippte die Stimmung und Menschen, die ihm gestern noch gefolgt waren und an seinen Lippen gehangen hatten, verlangten plötzlich seine Hinrichtung. Selbst seine Vertrauten standen nicht mehr geschlossen hinter ihm, es kam zu Verleugnung und Verrat. Und trotz seiner außergewöhnlichen Art blieb ihm die Kreuzigung nicht erspart.

Nun, das wissen wir alles, haben es oft genug zu Ostern gehört. Doch leider können wir das auch um uns herum fortlaufend beobachten. Irgendeine Entwicklung verläuft ausgesprochen positiv, vielleicht der Aufbau einer Firma, die geschickte Nutzung aktueller Trends oder ganz allgemein die Vermarktung eigener Qualitäten. Vielbeachteter Spitzensportler, gefeierter Schauspieler, Bestseller-Autor. Oder viel gebuchter Software-Programmierer.
Es geht aufwärts, immer mehr Beachtung, „Follower“, Bewunderer. Doch wie bei jedem Trend ist auch hier irgendwann ein Limit erreicht. Im günstigen Fall geht der Anstieg in ein Plateau über, aber meist geht es nach Erreichen des Zenits deutlich bergab. Der bis dato so beliebte Fernsehmoderator wird langsam langweilig, der Fußballspieler ein wenig lendenlahm und der früher hochgelobte Mitarbeiter muss seinen Spitzenplatz an einen Young Professional abgeben. Nicht nur abgehalfterte Leinwand-Diven enden sehr oft nach einer unrühmlichen Alkoholsucht im Massengrab der Geschichte.

Und noch alltäglicher erlebe ich es im beruflichen und privaten Umfeld. Wer positiv auffällt, der muss automatisch auch Missgunst und Neid ertragen. Die allerdings wesentlich verdeckter daherkommen als die Feierstunden und Lobeshymnen. Doch sobald ein Fehltritt erfolgt oder auch nur das Schutzschild der Sponsoren und Mentoren wegfällt, gewinnt die Kritik die Oberhand und ein Sturz ist unvermeidlich. In vielen Fällen reicht sogar ein ganz normaler Trend, der einem da in die Quere kommt. Wer seinen Aufstieg im Wesentlichen dem attraktiven Äußeren verdankt, der wird typischerweise früher oder später vom Alterungsprozess attackiert. Die Mode wechselt, der Geschmack ändert sich.

Wer hat nicht schon mal erlebt, dass er bei irgendeiner Auseinandersetzung plötzlich alleine da stand. Die sonst wohlgesonnen Nachbarn schauen unbeteiligt in eine andere Richtung, die vertrauten Teamkollegen können sich nicht mehr so genau erinnern. Ein Fall von Verleugnung und im Sinne der in Kauf genommenen negativen Folgen für den Betroffenen eine kleine Kreuzigung.

Aber ein Blick in die Bibel macht Hoffnung. Auf den Karfreitag folgt das Osterfest mit der Feier der Auferstehung. Wenn wir das sinnbildlich verstehen, dann ist zwar diese Schlacht verloren, diese Karriere tot, aber der Körper lebt weiter und wir können uns von dem Schlag erholen und einen neuen Aufstieg beginnen.